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Gerichte und Urteile · Stand 27. Oktober 2026

Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines AfD-Landtagsabgeordneten verworfen und dessen Verurteilung wegen eines Wahlplakats damit rechtskräftig gemacht; das Landgericht hatte eine Geldstrafe von 11.600 Euro verhängt, meldet LTO. In Karlsruhe verhandelt der BGH zudem, ob Meta nach einer Meldung alle sinngleichen Varianten eines rechtswidrigen Memes über eine Politikerin selbstständig löschen muss, nachdem der EuGH Plattformen zu geeigneten Maßnahmen gegen erneute Veröffentlichungen verpflichtet hatte, berichtet die tagesschau. Das Landgericht Köln untersagte der Telekom, die Netzanzeige auf Smartphones für Werbeslogans zu nutzen, weil dies eine unzumutbare Belästigung darstelle; das Urteil ist nicht rechtskräftig, so LTO.

Das Verwaltungsgericht Karlsruhe erklärte mehrere Nebenbestimmungen für einen Cannabis-Club für unzulässig, da diese im Gesetz fehlten und der Verein nicht ordnungsgemäß angehört worden sei, schreibt LTO. Die Eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor Verzögerungen und Mehrkosten beim Migrationssystem ZEMIS, das bereits über 190 Millionen Franken koste, weil Sparmaßnahmen geplante Arbeiten einschränkten, so SRF. Die EU-Kommission blockiert weiter die Ratifizierung der Europaratskonvention zum Schutz der Anwaltschaft, meldet LTO. Temu verpflichtete sich zu strengeren Risikoberichten bis Ende November, berichtet ORF.

Ein US-Gericht ordnete die Wiedereinstellung einer Bundesermittlerin an, deren Entlassung als unzulässig gewertet wurde, so ORF. Im Antifa-Ost-Prozess vor dem Oberlandesgericht Dresden starb ein Angeklagter nach Suizidversuch und monatelangem Koma, meldet LTO. Die Verwalter des Elvis-Erbes klagen gegen Anthropic wegen Nutzung von Presley-Songs zum KI-Training, berichtet ORF.

Die Meldungen dienen der Information und sind keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen hilft eine Anwältin oder ein Anwalt.

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Aktuell vom 27. Oktober 2026 | Gericht Online